Eine sehr sonnige Urlaubswoche geht nun zuende. Sommer im Herbst hat auch was.
Nachdem wir am vergangenen Wochenende das Heu eingefahren haben, war Montag Geräte sauber machen angesagt und das hält auch auf. Die 6 ganz feuchten Heubunde habe ich aufgeschnitten und auf dem Ladewagen aufgeschüttelt ausgebreitet. Die trockneren 5 Bunde habe ich luftig in eine Ecke gelegt, so das man sie dort immer um ihre Achse drehen konnte. Laub wegrechen und Rasenmähen (Teil 1) war auch noch drin – weil ich nicht so sehr beim Geräte sauber machen helfen konnte. Sollte lieber was anderes tun.
Dienstag haben wir auch herumgeräumt, ich habe noch Heureste auf der Wiese zusammengezogen und zum Haus geholt. Irgendwas zu tun hat man ja immer. Abends habe ich Svandis an der Longe laufen lassen. Da bei uns ja nun mal leider nichts gerade ist, sah
das auch nicht sooo toll aus, aber ging ganz gut.
Mittwoch haben mein Vater und ich Torpfosten für den neuen Gartenzaun gepflanzt. Vater buddelte zwei tiefe Löcher, Beton machen, Pfahl ausrichten, festhalten ohne das irgendwas verwackelt, Beton in die tiefen Löcher. Geritten bin ich nach Feierabend noch 30 Minuten mit Björt und 10 Minuten mit Svandis.
Donnerstag verabschiedete sich eine der Führungsrollen des großen Schuppentores. Das Tor ließ sich kaum noch Bewegen. Vater stieg auf eine Leiter und rupfte am oberen Teil des Tores, ich versuchte immer auf Ansage vom Chef das Tor hochzuwuppen. Im dritten Anlauf hat auch das geklappt. Ich habe dann Mittags Tim aus der Schule geholt und mit ihm Hausaufgaben gemacht. Reiten wollte Tim nicht. 🙁 Vater hat das Tor repariert und etwas mit Tim gespielt.
Viel Bewegung scheint richtig gut für Svandis zu sein, sie tritt besser zu! Also bin ich mit Björt die (Ex-)Rütli-Runde geritten und mit Svandis wieder die 10 Minuten Feldwegrunde.
Freitag haben wir dann wieder Zaun gesetzt. 4 Zaunpfähle und 4 Zaunelemente. Immer wenn ich nicht dabei helfen konnte (alten Beton wegstemmen, Loch ausschachten) habe ich Fenster geputzt oder den Rasen weiter gemäht… Abends um 18.30 Uhr war Schluss. Pferde auf die Wiese geschickt, etwas gegessen, Pferde reingeholt. Nichts weiter mit ihnen gemacht.
Samstag war ich allein daheim. Ich habe vor mich hin gegammelt. Kreislauf und dumpfes Kopfdröhnen kündigten eine beginnende Migräne an. Ich kam zu nichts. Migränemittel früh genug eingenommen verhinderten schlimmeres, aber richtig gut ging es mir nicht. Ausfgespült, im Keller aufgeräumt und gefegt, bei den Pferden sauber gemacht… Mehr hatte ich nicht geschafft als Eltern um 17 Uhr wieder kamen. Ich bin dann mit Björt einmal die Runde durchs Dorf geritten, am Bach lang zurück. Und mit Svandis auch wieder eine kurze Minirunde.
Heute – Kopf matschig – wie erschlagen. Den Tag mit einer Migränetablette begonnen, sonst hätte nichts geklappt. Mit Björt bin ich so viertel vor zwei (Nachmittag) losgeritten. Heute mal Sidepull statt Trense. Durchs Dorf in den Wald und dort 2 Runden, damit sie etwas getan hat. Um 15.15 Uhr waren wir wieder am Hof. War ein sehr schöner Ausritt. Björt hat zwar arg geschwitzt, aber sie sah nicht unglücklich aus. 🙂 Mit Svandis bin ich dann Südweg hochgeritten bis zum Backsweg, dort abgestiegen und den Rest der Hausrunde (Backsweg runter – an der Autobahn lang, vorbei an den bösen Kühen, durch den Loher Busch zurück) habe ich geführt. Auch Svandis schwitzte nach den 30 Minuten sehr. Aber sie hat total gut zugetreten, die ganze Zeit. Als ich nach dem Spaziergang unten im Paddock einen Eimer mit Äpfeln verteilte, konnte Svandis auch sehr schnell zu mir runter kommen 😉 Eine Stunde durften sie heute abend noch auf die Weide und nun ist Sonntagfeierabend.