15.09.2011
Svandis hat am Dienstag abend irgendwo auf der Wiese das Gummi-Zeug aus dem linken Vorderhuf verloren. So kam natürlich etwas Druck auf den Strahl und somit war leichtes Humpeln die Folge. Gestern habe ich es nicht geschafft, den Huf wieder zu richtetn. Heute früh (genug Dreck unterm Steg) trat sie gut zu. 
Heute nach der Arbeit war ich schnell einkaufen. Daheim Ponys auf die Wiese geschickt und dann bei meinem Vater und Neffen “essen” geklaut. Die beiden Männer hatten “Kartoffelfeuer” gemacht und die in der Glut gegarten Kartoffeln waren total lecker. Das hat wie “Kindsein” geschmeckt – klasse!!!!
Nach einer Stunde Weideaufenthalt wurden die Pferde wieder eingefangen. Svandis den Huf gereinigt, geschrubbt und allen Dreck rausgeräumt. Eisen/Huf fein abgeklebt, das nichts vorbeilaufen kann und mit Equi Pak CS aufgefüllt. Mein Equi Pak hat noch für den einen Huf gereicht. Kam ganz genau hin. Das Zeug trocknet ja auch recht fix und so konnte Svandis bald wieder auf allen 4 Füßen stehen. Im Paddock hin und her laufen sah auch schon wieder flüssiger aus als vorher und dann sind wir noch etwas auf dem Hof hin und her gelaufen – da trat sie schön und gut zu. Mit Björt habe ich anschließend auf dem Hof auch etwas Bodenarbeit gemacht. Man, kann die toll Seitengänge an der Hand. Von oben krieg ich das so nicht hin – was wahrscheinlich an der fehlenden Gerte liegt, wenn ich reite. Da kann ich sie nur mit Bein + Gewicht nicht richtig stellen
Aber Gerte beim Reiten ist einfach noch immer (auch nach fast 6 Jahren) nicht möglich. Bei der Bodenarbeit geht das ja mittlerweile, ohne das sie abdreht.
Nunja – und dann war ich erst um 20 Uhr im Haus… Feierabend!
03.09.2011
Heute war mal so richtig Sommer. Den ganzen Tag Sonnenschein und Wärme – und warum kann das nicht ein bißchen länger (und vor allem im Sommer) stattfinden???
Gesternabend bin ich noch fix mit Björt ohne Sattel die kleine Runde Feldweg/Straße geritten. Askja lief frei mit und musste ganz schön schnell sein. Sie hing immer etwas hinterher. Svandis habe ich 10 Minuten an der Longe laufen lassen. Sah auch ganz okay aus.
Da ich davon ausgegangen war, das die Maler heute früh wieder von 7.30 Uhr an bis Mittag hier rumwuseln, wie letzten Samstag auch – bin ich früh aus dem Bett. Habe die Pferde versorgt und den Stall sauber gemacht. Dann schnell frühstücken und Kaffee kochen… Um halb acht waren keine Maler da. Auch um 8 Uhr nicht… und auch weiterhin am Tag blieb ich allein. Da ich nun schon auf war, konnte ich auch mit der Arbeit anfangen. Waschmaschine angestellt, Blumen gegossen, Haus von oben bis unten durchgesaugt. Tomaten gepflückt, Keller und Stall durchgefegt und gewischt – den Stall kann ich derzeit täglich wischen. Maler nehmen keine Rücksicht beim durchtrampeln. Nach der Mittagspause habe ich etwas länger als 2,5 Stunden Rasen gemäht. Mit dem Aufsitzmäher wäre es schneller gegangen, doch ich wollte das Biest nicht extra zusammenbauen und später wieder sauber machen. Mit Askja und den Pferden gespielt, die Pferde mit Fallobst versorgt… Nach dem Rasenmähen war ich total durchgeschwitzt und mir war ziemlich schwindelig – von wegen der Sonne und der Wärme. Habe eine halbe Stunde Pause gemacht. Dann bin ich mit Svandis die “Mini-Runde” geritten. Sie war sehr motiviert und ging für mein Gefühl auch sehr gut. Askja lief wieder frei mit, wie gestern abend, doch musste sie sich nicht so beeilen wie gestern. Dennoch war Askja nach der Runde sehr am hecheln und Svandis war am schwitzen. Svandis gegen Björt getauscht und Askja in den Stall gesperrt. Und dann mit dem kleinen Fuchspony die Hausrunde geritten. Björt war auch wegen der Wärme nicht soo schnell. Nur am Schluss, da musste sie scheinbar doch den Feldweg bis zur Straße hochgaloppieren. Danach war sie glücklich und total friedlich. Die Ponys durften nochmal auf die Wiese, was beide zum ausgiebigen wälzen nutzen. Ich habe die Wiese abgeäppelt und dann die Pferde gefüttert. Halb acht gab es auch für mich Abendbrot – was sonst als Tomatenbrot
Mit Tomaten kann ich mich todschmeißen.
Und nun ist frisch geduscht Feierabend. Schön TV gucken und Füße hochlegen.
31.08.2011
So – heute gab es wieder schicke Füße für die Ponys. Donnerstag hatte ich erst angerufen, heute schon Termin. So gefällt das doch.
Ich also etwas früher aus Büro heim. Unterwegs Askja bei Onkel und Tante eingesammelt – und ab nach Hause. Verzweifelt versucht die Röntgenbilder von 2010 auf den EeePc zu bekommen, aber der kann das Format nicht öffnen. Habs nicht hinbekommen. So ein ….!
Okay, der Schmied war wieder super pünktlich. Ich putzte gerade noch das scheckige Pferd sauber. Da die Maler das Haus eingerüstet haben und der Krempel überall verteilt herum liegt, haben wir die Pferde ohne Anbinden auf dem Hof gemacht. Erst Svandis vorlaufen mit Schuh – toll, ohne Schuh – katastrophe, Pferde zum Grasen angebunden. Wir sind ins Haus, und am großen PC die alten Röntgenbilder angeschaut. Schmied legte Stirn in Falten, so schlimm hätte er es sich nicht vorgestellt. Was ihm draußen beim Vorlaufen auch sofort auffiel: ohne Schuhe führt Svandis “Spitzentanz” auf – fußt also für Hufrehepferde total untypisch mit der Zehenspitze auf und vermeidet mit den Trachten den Bodenkontakt. Konnte sich der Schmied auch nicht erklären. “mit der Hufbeinsenkung eigentlich unmöglich.” Dann, wieder am Pferd, die Hufe/Zehe etwas mehr eingekürzt als sonst. Die Therapieschuh gedreht und gewendet. Den Klebebeschlag begutachtet und wieder an die Seite gelegt, da die Klebstoffe über die breite weisse Linie und evtl auch über kleine Risse das Hufhorn zu sehr angreifen würde. So würden dann ja wieder Schadstoffe ins Pferd kommen, auch nicht gesund – oder?? Also haben wir uns wieder für einen gepolsterten genagelten Beschlag entschieden. Probelauf, Svandis versuchte wieder über die Zehe zu laufen. Sie stellte fest, das das mit den vorn offenen Eisen nicht geht und trat flacher zu. Nach 20 Minuten hatte sie sich schon wieder recht gut ans Zutreten mit Eisen gewöhnt.
Björt bekam wieder nur Strahl ausgeschnitten und Ränder gerundet. Das geht fix und Björt ist da ja auch sehr pflegeleicht.
Nun können wieder beide Pferde laufen 
Wenn ich nur etwas mehr Zeit hätte…
29.08.2011
Die Eltern sind nun in ihrem wohlverdienten Urlaub. Leider bekomme ich dieses Jahr nicht zeitgleich frei, da ein Kollege noch im Urlaub ist.
Askja geht eine Woche von morgens 7 bis Nachmittags 17 Uhr zu Onkel und Tante als “Pflegestelle” Heute früh freute sich der Hund wahnsinnig, das sie mit Autofahren durfte. Die neue Autositz-Schondecke ist auch klasse. Askja freute sich auch doll, als sie am Triftensiek aussteigen durfte. Aber als ich mich wieder ins Auto gesetzt habe, schwupp, war sie auch wieder im Auto. Nee, nee, nee – so geht das nicht. Tante musste sie dann festhalten. Am Nachmittag beim Abholen freute sich mein Hundchen sehr, das ich sie nicht vergessen habe. Alle anderen waren abgeschrieben, als Askja den Yeti sah/hörte. Sie wollte nur noch heim.
Seitdem weicht sie mir nicht von der Seite. Die Pferde freuten sich auch mich zu sehen. Wasser und Heu hatten sie noch – alles fein. Björt und Svandis auf die Wiese geschickt, rein ins Haus. Schnell umgezogen und etwas gegessen (hoch leben die Tütensuppen) und dann bei den Pferden aufgeräumt und abgeäppelt. Schnell noch eine Plastikplane über das vom Hagel zerdepperte Tomatenhäuschendach gezogen und befestigt. Hält, passt schon so halbwegs. Pferde gefüttert und geputzt. Björt forderte sich eine kleine Massage und als Svandis das sah, wollte sie auch. Sind ja ein bißchen verwöhnt die zwei.
Den gröbsten Dreck der Maler habe ich im Stall auch schnell noch weggefegt und weggewischt. Einmachgläser noch in den Yeti gepackt. Meine Tante ist am Birnen einkochen, da braucht sie Nachschub an Gläsern. Bringe ich ihr morgen mit, wenn ich den Hund wieder abliefere. Danach war es auch schon wieder fast 20 Uhr – Feierabend.
28.08.2011
Die vergangene Woche war ausgefüllt mit etwas viel Wärme und noch mehr Gewittern. Direkt Angst habe ich vor Gewitter nicht, aber das ich es mag, kann ich auch nicht behaupten. Am Freitag kam dabei auch noch so derbe Hagel herunter, das es Vaters Tomatenhäuschen zerlegt hat. Das ganze Dach ist ein Trümmerfeld. Ich weiß gar nicht, ob Vater das am Freitag noch bemerkt hat. Mir fiel es erst am Samstagmorgen auf.
Meine Eltern sind gestern in den Urlaub gefahren. Leider bekomme ich diesmal keinen Urlaub, um die Tage daheim zu verbringen und auf Haus/Hof und Tiere aufzupassen. Leider ist noch einer meienr Kollegen fort, meine Urlaubsvertretung dauert also noch an. Askja wird eine Urlaubswoche bei Onkel und Tante verbringen so lange ich arbeite, und die zweite Woche muss sie dann eben mal im Keller eingesperrt durchhalten, auch wenn sie es nicht kennt. Vielleicht kümmern sie die Maler, die unser Haus verschönern sollen, ja etwas um unseren kleinen Hund???
Samstag früh waren die Maler von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr hier und haben am Haus gewerkelt. Askja ist auch einige Zeit bei ihnen rumgelaufen
Ich habe eingekauft, sauber gemacht und noch Wäsche gewaschen und einmal Stall und Keller durchgefegt und gewischt als die Maler weg waren. Die Pferde stundenweise auf die Wiese gelassen, mit ihnen auf dem Paddock gespielt und sie geschrubbt. Zum reiten hatte ich bei DEM Wetter einfach keine Lust.
Heute früh von 9 bis 10 Uhr durften die Pferde auf die Wiese, in der Zeit habe ich dann gefrühstückt und Zeitung gelesen… Dann habe ich Pferde wieder reingeholt und Misthaufen gerade gemacht, mit Askja gespielt, Pferde geputzt… Es sah irgendwie immer wieder nach Regen aus, es war mir wahnsinnig kalt… Freitag noch fast 30 Grad und fast 100% Luftfeuchtigkeit und gestern und heute maximal 18 Grad bei (Dauer)Regen.
Naja – So halb zwölf bin ich mit Björt losgeritten. Nur die normale kleine Hausrunde, weil es so arg wehte und die Regenwolken immer dichter wurden. Björt ging fast die ganze Zeit entspannt Schritt, sogar auf ihren kleinen Galoppstrecken. Nur auf dem Feldweg aus dem Wald heraus hoch zur Straße – da wollte sie unbedingt los. Da keine Pferde der nur minimal eingezäunten Weide der Reithalle standen, habe ich Björt laufen lassen.
Mit ihr bin ich noch trocken heim gekommen. Sofort bin ich mit Svandis (und Askja) losgeritten. Svandis wird im Schritt immer etwas schneller *freu* Askja blieb schön bei Fuß und rannte nicht wild kläffend auf andere Hunde oder Fußgänger zu. Feldweg hoch und Straße lang, die kleine 10 Minuten Runde musste für Svandis wieder reichen – und wir sind sowas von nass geworden. *kopfschüttel* Die Pferde hatten noch Heu genug , Wasser habe ich aufgefüllt und dann noch für die nächste Woche Heu vom Dachboden geholt. Um 14 Uhr war ich wieder im Haus. Knapp eine Stunde später klingelte meine Tante. Sie wollte eigentlich “nur spazieren gehen” aber weil plötzlich so ein Regenguss runter kam, hat sie geklingelt und den Schauer abgewartet…
Askja und ich machen jetzt “Sonntag”
17.07.2011
Das Wochenende verbrachte ich auf einem Hundeplatz in Bielefeld. Meine Freunde aus Göttingen waren mit ihrem Terrier dort am Start. Gestern bei strahlendem Sonnenschein lief es ganz gut. Zumindest im 2ten Umlauf, dem “Jumping” belegte der Kleine den zweiten Platz. Heute war das Wetter nicht so gnädig. Immer wieder Regen, teilweise sogar recht stark. Doch alle Starter konnten den Parcour durchlaufen. Für Magni lief es heute nicht so gut. Dennoch war es ein schönes Wochenende. Viele schöne, schnelle Hunde gesehen – die auch noch richtig Spaß dabei hatten, über die Hindernisse zu flitzen. So “in Echt” hatte ich mir ein Agility-Turnier noch nie angesehen. Immer nur Filmchen oder Bilder. So dabei sein war schon ganz interessant.
Gesternabend habe ich daheim mit dem Aufsitzrasenmäher noch die Wiese nachgemäht, was die Pferde nicht fressen wollten. Heute spät Nachmittag bin ich mit Björt noch schnell durchs Dorf geritten und wollte dann mit Svandis laufen. Doch sie trat einmal schief auf, und humpelte dann. Das Eisen vorn rechts hatte sich verdreht. Na klar, Hufschmied wäre sowieso dran gewesen – aber nun ist es dringender als vorher. Habe das Eisen abgemacht. Die Hornwand außen ist leicht weggebrochen. Das Eisen konnte so wohl nicht mehr halten. Da sie ohne Eisen nicht laufen wollte, habe ich ihr ihren weichen Therapieschuh an den rechten Vorderhuf gezogen. Vorn links das Hufeisen sitzt noch ganz fest. So richtig gern mag sie sich nun nicht bewegen. Aber mein Schmied hat ja eigentlich immer recht schnell einen Termin frei. 
So wie die Hufe aussehen, werde ich sie wohl nicht wieder beschlagen lassen. Lieber erst 4-5 Wochen in den Schuhen laufen lassen, das das Horn besser nachwachsen kann und die Bruchstellen durch neue Nägel nicht erweitert werden.
06.06.2011
Heute früh um 8.15 Uhr war der Hufschmied da. Die Tierärztin hatte gesagt, das ich zum Huftermin ruhig Equipalazone besorgen sollte – vorsorglich- doch heute früh habe ich Svandis noch nichts davon gegeben. Also vorlaufen (ohne Medikamente intus) unser Hufschmied fand das auch sehr gut, was Svandis da zeigte. Da genug Hufhorn nachgewachsen war, und ich lieber noch mal 5-6 Wochen ruhigstellen will – also wenig Hufbewegung – haben wir nochmal die Reheeisen drunter genagelt. Die Klebeschuhe hatte ich auch noch nicht vorbereitet. Durch das Heu kam ich noch nicht dazu die Klebe”eisen” fertig zu machen. Egal, wieder Polster unter die Eisen und genagelt- Vorlaufen – klasse!! Dann die Hinterhufe ausgeschnitten und rund gemacht. Die Hinterhufe bleiben weiterhin barfuß und vorn soll auch so schnell wie möglich wieder auf barfuß umgestellt werden. Nachdem die Hufe von Svandis okay waren und sie gut lief, wurde bei Björt ein bißchen Kosmetik an den Hufen gemacht. Auch sie lief fein danach.
Als der Schmied weg war, bekam Svandis als Profilaxe ein halbes Päckchen Equipalazone. Dann Maulkorb drauf und von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr durften Björt und Svandis auf die Wiese. Und Abends nochmal von 17.45 – 19 Uhr. Geritten bin ich heute wieder nicht, es war mir einfach zu warm und ich war total fertig.
Heute hat mein Vater einen halben ruhigen Tag gemacht. Nur Nachmittags hat er mit dem Trecker und Schwader und ich mit der Harke auf der Heuwiese noch Reste zusammengeharkt. Dann Trecker sauber machen, Heuwender und Schwader sauber gemacht. Auf dem Heuboden muss ich noch einiges umpacken, und dann können wir die Reste auf den Dachboden packen.
Hab ja nun eine Woche Zeit. Urlaub als Arbeitsurlaub – aber war ja so geplant!