24.08.2010
ging es mir die vergangenen Tage. Freitag streckte mich eine hefitge Migräne nieder. Pflichtbewusst wie man so ist, oder zu feige um einfach daheim zu bleiben, bin ich zwar ins Büro – doch so richtig viel konnte ich nicht wuppen. Netterweise bekam ich die Möglichkeit 1,5 Stunden eher zu gehen. Musste nicht bis 17 Uhr aushalten. So lag ich von 17 Uhr Freitagabend bis 7 Uhr Sanstagfrüh im abgedunkelten stillen Schlafgemach.
Morgens die Pferde auf die Wiese schicken – da kam der stechende Schmerz in der linken Schädelhälfte gleich wieder. Und auch Schwindel und Übelkeit waren sofort wieder da. Toll – ein weiterer Tag im Bett.
Sonntag war der stechende Schmerz nicht mehr – aber ein dumpfes Dröhnen beherrschte den Kopf. Der Magen beruhigte sich nur sehr langsam.
Der Versuch “Reiten macht den Kopf frei” schlug fehl. War keine gute Idee mit Björt loszuziehen. Sie war zwar beinahe ein netter Babysitter, doch der Magen vertrug das “Schaukeln” nicht wirklich und die Sonne auf den Augen trieb sofort wieder Tränen ins Gesicht. Darum wurde es auch nur eine kleine halbe Stunde Runde. Eine kleine Runde mit Svandis bin ich trotz schrecklichem Kopfweh gelaufen. Den Rest des Tages lag ich wieder im dunkeln Zimmer.
Montag und Dienstag: noch leichtes Grummeln im Kopf und einen rebellierenden Magen. Aber es wird besser. Ein Glück
01.08.2010
Die letzten Tage waren ziemlich arg, was meine Migräne betrifft. Seit Dientag bin ich sozusagen mit Medikamenten halbwegs ruhig gestellt. Dennoch dröhnt und pochert der Kopf desöfteren ganz furchtbar, bishin zur Übelkeit.
Freitag versuchte ich den Kopf mit einer kleinen gerittenen Runde frei zu bekommen. Brachte nicht so sehr viel – aber immerhin war der Rücken wieder gerade und die Nase frei. Mit Svandis bin ich auch eine kleine Runde gelaufen. Sie war aber (wie Björt auch) recht lustlos und schlich eher vor sich hin.
Samstag ging es vom Kopf her nicht wirklich gut. Hausarbeit und Rasenmähen hab ich dennoch auf die Reihe bekommen, und dann aber viel gelegen. Mit den Pferden bin ich abends kurz gelaufen. Manchmal bringen mich die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Beiden aber auch ziemlich an meine Grenze
Heute früh um 9.30 Uhr bin ich mit Björt in den Wald geritten. Da sie die letzten Tage so schrecklich lieb war, bekam sie heute das Sidepull statt der Trense. Wir sind viel Schritt gegangen, 2 Galoppstrecken und eine Töltstrecke. Wohl wegen der frühen Uhrzeit hatten wir den Wald für uns allein. Niemand zu sehen weit und breit. Björt und ich hatten unseren Spaß.
Mit Svandis habe ich am Nachmittag etwas Bodenarbeit gemacht. Zunächst hatte sie nicht so die Lust die Füße über die Stangen zu heben, doch es wurde immer besser. Sie braucht ja Bewegung und zur Abwechslung sollte es eben mal nicht nur hin und her laufen sein. Svandis hat auch sehr schön mitgemacht dabei.
Leider dröhnt es immer noch in meinem Kopf, hoffentlich hält das nicht mehr so lange an.
04.07.2010
nichts geht mehr…
ganz genau!
Nachdem Vater am Freitag eine Böschung vom langen Gras befreit hatte, habe ich es abends in der Wärme noch zu transportablen Häufchen zusammengeharkt. Samstag früh mähte Vater noch eine Böschung ab, und ich habe die Häufchen vom Vortag beseitigt. Das frisch gemähte Gras haben wir zu zweit entsorgt. Nach 1,5 bzw. 2 Stunden waren wir um 9 Uhr früh damit fertig.
Mutter und ich sind in den Werrepark gefahren. Friseur und noch etwas shoppen. Draußen war es da schon zu warm zum was tun.
Leider bekam ich im klimatisierten Einkaufszentrum wieder “herrliche” Kopfweh. Die blieben mir den Rest des Tages erhalten, wurden immer schlimmer und steigerten sich zur Migräne. Ich lag flach. Den ganzen Samstag im abgedunkelten Zimmer gelegen. Gerade so das Fussballspiel halb mitbekommen und sonst die Augen geschlossen gehalten. Leider wirkte das Sumatriptan nicht so richtig.
Sonntagfrüh waren die Kopfweh noch immer da, noch dazu war mir hundeelend. Wie so oft bei einem Migräneanfall. Morgens wirkte das Sumatriptan aber etwas. Trotz Kopfweh und Übelkeit bin ich 35 Minuten mit Björt geritten. Und zu Omas 85ten Geburtstag bin ich auch mitgefahren – blieb aber nicht lange. Ab 14 Uhr lag ich wieder in meinem Bett. Zimmer schön dunkel und nichts sehen und höhren.
Schieben wir die Kopfweh auf das heiße Wetter. Ich kann das nicht gut haben.
12.03.2010
Mittwoch abend bin ich mit den Ponys etwas im Paddock umher gelaufen. Je länger wir gingen, desto besser trat Svandis zu. Björt fand es doof im Paddock spazieren zu gehen. Donnerstag habe ich beide Monster enthaart. Man sollte nicht dabei anfangen, es nimmt kein Ende.
Freitag habe ich festgestellt, das beim Punto das Licht vorn links hinüber ist. Da man das selbst kaum wechseln kann, wollte ich eigentlich Freitag oder Samstag zu Fiat, zum heile machen. Doch Freitag wurde die Migräne wieder richtig übel, mir gehts diesmal echt nicht gut. War schon lange nicht mehr so arg. So habe ich Freitag nur noch fix Ponys geputzt, bin mit ihnen Spazieren gegangen und dann lag ich flach.
17.01.2008
Seit Sonntag hatten die Pferde wieder nichts getan. Immer lang arbeiten und erst spät im Dunkeln daheim, da kann ich mich zum “Nachtreiten” einfach nicht aufraffen.
Heute habe es wahrgemacht und bin losgeritten, wenn ich schon mal früher Feierabend mache. Habe gehofft damit die Migräne in den Griff zu bekommen, doch das war mal wieder ein Irrglaube.
Zuerst mit Björt reiten – erstmal entspannen… Sie war auch wieder (wie Sonntag super lieb und ging schön am Zügel durch’s Dorf in den Wald. Echt doof, das wir erst die 20 Minuten durch Oberbecksen müssen. Am “alten Förster” waren kaum Spaziergänger, so das Björt gleich ihre erste Galoppstrecke zum Dampfablassen nutzen durfte. Sonntag hat das ja super gut geklappt. Heute hat sie sich da aufgeheizt. Nicht schön… Nächsten Waldweg wieder runter, auf die “Joggerallee”. Heute ohne Jogger ohne Spaziergänger. So durfte sie dort auch nochmal Gas geben, nachdem ich an ihrem Passtölt verzweifelt bin. Habe sie einfach nicht klar in den Tölt bekommen. Und bevor sie sich da noch mehr aufhibbelt, durfte sie gehen. Dann nochmal einen kleinen Waldweg hinauf und den Reitweg wieder heim. Auf dem Reitweg begegnete uns dann 1 Spaziergägnerin mit 2 kleinen ehemals weißen Hunden. Die hatten irgendwo gewühlt und sahen entsprechend aus.
Nach Hause ging Björt wie immer flott voran und ganz artig im Schritt durch’s Dorf.
Anschließend gleich Svandis genommen und gesattelt. Losgeritten… Heute hat sie es wieder nicht gut gemeint. An den Silagerollen unserer Nachbarn ist sie heute nach langer langer Zeit mal wieder gestiegen. Hatte ich aber sehr schnell im Griff und sie musste weiter gehen. Feldweg lang zum Wäldchen – bißchen unfreiwillig Schenkelweichen, aber okay – kein Hüpfen kein Murren. Den kleinen Hang zum Waldeingang hinunter… sie wollte wieder nicht. Drauf zu gehen, und rückwärts wieder weg davon. Wieder hingetrieben… das Spielchen dauerte so 5 Minuten bis ich meinen Dickkopf durchgesetzt hatte.
Den Weg zu den Fischteichen hin hatte ich das Gefühl auf einem Pulverfass zu sitzen. An den Fischteichen bin ich umgedreht und wieder heim. Vom Borstenbach bergauf durfte sie etwas traben – aber sie war so gespannt wie ein Flitzebogen, das ich doch Angst hatte das sie losschießt. Aber sie blieb unter Kontrolle. An der Feldwegkreuzung wollte sie natürlich heim – ich nicht – wollte zur Straße hoch und Südweg hinunter. Dauerte wieder so 5 Minuten bis ich sie von meiner Meinung überzeugt hatte. Aber wenigstens ging sie dann artig da hoch und auch Straße lang (fast) entspannt. Sie muss auch mal wieder länger laufen – aber allein ist das halt doof. Da regt sie sich zu sehr auf und alles ist zu gefährlich…
Naja – wird schon… Svandis kann ja nicht immer so lieb sein wie letzten Sonntag.
14.10.2007
Heut früh hatte ich es wieder – Migräne – es ist furchtbar. Um halb sieben den Pferden Heu hingebracht, und Svandis Medikamente gegeben. Danach wieder hingelegt. Imigran auf nüchternen Magen ist nicht das Wahre, doch irgendwie muss der Schmerz ja eingedämmt werden. Wer hat überhaupt Migräne erfunden, und warum ist das bei uns in der Familie eine Erbkrankheit?? So ein Mist!
Gegen halb zehn hab ich mich dann wieder aus der Waagerechten erhoben.
Runter zu den Pferden, Svandis massieren – sie findet das nicht unübel und bleibt auch ohne Halfter dabei stehen.
Zu Mittag gab es mein Lieblingsessen – Kartoffelpürree mit überbackenem Chiccoree….. Leider war der Hunger sehr gedämpft, denn allein die Gerüche in der Küche ließen den Magen rebellieren – und der Kopf drehte sich noch immer, und puckerte dumpf.
Gegen halb zwei bekam Svandis einen Krankenbesuch von 2 lieben Freundinnen. Marion und Birthe hatten sie so noch nicht humpeln sehen, fanden das sehr schlimm – aber ich fand das im Gegensatz zur letzten Woche schon sehr anständig!
Als die 2 fort waren, habe ich mir Björt geschnappt und bin mit ihr losgeritten. Marion und Birthe wollten im Wald spazieren gehen – mal sehen, ob wir sie einholen….
Björt ging super. Nach knapp 15 Minuten waren wir durch’s Dorf im Wald – und hunderte anderer Leute auch – keine Reiter – nur Spaziergänger mit Hunden, mit Kindern, Radfahrer auf dem Reitweg, die dann auch noch erschrocken sind, wenn ein Reiter auf dem Reitweg geht. Und das süße Hausschwein wurde wieder spazieren geführt. Der kleine Eber ist super niedlich und Björt findet ihn auch nicht schlimm. Sie geht da ganz toll dran vorbei.
In Anbetracht der Völkerwanderung im Königsforst bin ich auf dem Reitweg geblieben – nur den Heimweg nicht durch das Dorf, sondern über die Ebenöde. Am Rütli fing Björt das Schleichen an, also für ihre Verhältnisse… Sie schnaufte auch sehr, und schwitzte so das ich abgestiegen bin und die letzten 15 Minuten heimgeführt habe.
Marion und Birthe haben wir auch nicht mehr getroffen.
Svandis stand im unteren Paddockteil als wir auf den Hof ritten. Sie kam im Galopp in den Stall gerannt, holprig aber immerhin. Da Björt furchtbar nass war, ließ ich sie auf die Weide zum wälzen. Svandis schob sich ebenfalls an mir vorbei und bockte wie wild über die Wiese. Danach trat sie gut zu.
Hätte ich sie eher rennen lassen sollen?
Habe sie dann wieder eingefangen und massiert und gedehnt – Björt wollte keinesfalls allein auf der Weide bleiben, so das ich die Wiese wieder absperrte.
Bin gespannt, wie Svandis weiterhin geht – nach ihrer Buckelaktion von heute Nachmittag