Wochenende

16.05.2010

Morgens musste ich Samstag einkaufen. Eltern waren die Woche nicht los. Da unsere Dachdecker bereits kurz nach 7 Uhr hier sein wollten, hieß es für Edlers aufstehen um 6.30 Uhr. Nach Pferde versorgen, Frühstücken, usw. bin ich kum kurz vor 8 Uhr losgefahren zum Einkaufen. Dann durfte der Yeti mal eine Waschanlage von innen kennenlernen, und ich musste nach Oeynhausen City, weil es sonst nirgends ein Reformhaus gibt. Blöd, das das nicht mehr am WEZ ist. Scheiß Fahrerei.
9.30 Uhr war ich wieder daheim. Habe bei mir etwas aufgeräumt, den Keller gefegt, bei Vater mit angepackt, bei den Pferden für Ordnung gesorgt … als die Dachdeckerjungs (komplett durchgeregnet und nicht fertig geworden) gegen 14 Uhr den Hof verließen, haben mein Vater und ich Heu vom Dachboden geholt. Irgendwann ließ der Regen dann ja nach, da durften Björt und Svandis wieder etwas auf die Wiese. Ich war noch am Stall fegen und Heu umstapeln usw. Gegen 16 Uhr Pferde wieder eingefangen. Wir mussten uns “Schick” machen. Der Bruder hatte Geburtstag, meine Schwägerin hatte ja bereits Montag… Es gab lecker Gegrilltes und Salate essen und gegen 20 Uhr waren wir wieder daheim.

Heute früh, so gegen 10 Uhr, das Wetter hielt sich. Es war nur furchtbar windig. Ich dachte so bei mir, das es sinniger wäre mal gleich los zu reiten, bevor wir doch nass werden. Denn eigentlich war ja recht schlechtes Wetter vorhergesagt für heute. So habe ich die Pferde geputzt und Björt mitgenommen. Sie bekam ihre Schuhe an, da ich nur kurz durch Oberbecksen reiten wollte und am Borstenbach zurück. Da ist ja nur Straße und sie kann nirgends weich gehen, Straßenränder gibts in Oberbecksen nicht. Unterwegs, so an den Terrassenhäusern überlegte ich mir, das wir doch in den Wald könnten und nicht wieder am Borstenbach heimwärts. Also weiter durchs Dorf rauf in den Wald am Alten Förster. Björt ging sehr fein, und war auch gar nicht so auf Rennen erpicht wie sonst. Klar, man merkte ihre Galoppstrecken – doch ich konnte sie auch dort im Tölt, Trab oder auch Schritt halten. Natürlich durfte sie auch galoppieren. Die Schuhe hielten heute bombenfest. Auch Schlammlöcher oder Matschwege trennten die Theoboots nicht vom Huf. Es war ein sehr sehr schöner entspannter Ausritt. Björt war gut drauf und wie sie so ging, gefiel mir ausgesprochen gut. Erst wollte ich nur eine kleinst Runde gehen, doch da sie so fein war, entschied ich mich für die mittellange Runde. So waren wir knapp eine Stunde unterwegs. Björt durfte sich dann auf der Weide wälzen, wollte dort aber allein nicht bleiben.
Nachmittags (14.30 Uhr) habe ich Svandis nochmal gesäubert. Die hatte sich mal wieder in den Hackschnitzeln gewälzt. Die Therapieschuhe habe ich Svandis weggenommen vor dem Spaziergang. Ich habe in die alten Equiboots die dicken weichen Einlagen gemacht und ihr die Teile angezogen. Natürlich ist Svandis der Meinung “da war kein Klettverschluss zu hören, ich sterbe!!!” Doch bereits am Südweg war der sterbende Schwan der Meinung, das ich zu langsam bin und sie ging denn mal vor. ;-) Askja und ich mussten uns ganz schön beeilen um Schritt zu halten. Da Svandis am Backsweg keine Anstalten machte, das sie umdrehen wollte (wie sonst immer) sind wir Backsweg runter, an der Autobahn lang… Also unsere normale Hausrunde (2,4 km) spazieren gegangen. 35 Minuten brauchten wir dafür. Das ist schon sehr ordentlich für Svandis Verhältnisse.
Svandis bekam wieder den Maulkorb auf und die Damen durften auf die Wiese für 40 Minuten.

Birgit am 16.05.2010 um 19:48 in Hufrehe, Reiten, sonstiges | 0 Kommentare |

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