30.03.2010
Heute war es also soweit, das Andreas K. zum Ponyzähne machen gekommen ist. Pünktlich, wie immer, erschien er um 17 Uhr. Ich hatte gerade die Pferde etwas gesäubert, war noch nicht mit Svandis gelaufen. Entsprechend steif ging sie. Sah nicht so prickelnd aus.
Björt war wieder sehr sehr skeptisch, das da ein fremder Mann was von ihr wollte. Und der ließ sich so gar nicht abwimmeln und nahm ihr das wegdrehen bzw. abhauen wollen nicht übel. Björt hatte nur ein paar ganz kleine (mäßig scharfe) Spitzen an den hinteren Backenzähnen und etwas Zahnstein an den kleinen Hengstzähnchen. Das war es schon. Nach 15 Minuten war Björt fertig.
Bei Svandis war etwas mehr zu machen. Sie hatte an den Schneidezähnen Haken, an den hinteren Backenzähnen (mäßig) scharfe Kanten. Die Haken und Kanten wurden gerundet, die Kaufläche angeglichen. Irgendwie muss sie sich beim Kauen ganz hinten in den Wangen gebissen haben. Dort hat sie fühlbare Knoten “im Fleisch”. Da konnte Andreas aber nichts gegen machen. Hat sich vielleicht erledigt, dadurch das die Kanten nun gerundet sind.
Andreas und ich haben uns noch etwas unterhalten und so gegen 18 Uhr ist er wieder gefahren.
Ich habe dann schnell was gegessen, weil der Magen schon knurrte.
Gegen 19 Uhr wieder zu den Pferden, füttern.
Beide standen schon, dem Verhungern nahe, am Tor und brummelten mir entgegen. Stürzten sich gleich auf ihre Handvoll Hafer mit Mineralfutter (und Svandis noch Teufelskralle und Mariendistel). Heu wurde neu verteilt – obwohl davon noch etwas vom Mittag in den Netzen war. Beim Abäppeln hatte ich wieder 2 Bodyguards. Und da Svandis sich freiwillg zu mir bewegte, habe ich noch ihr Halfter geholt um mit ihr noch einige Runden im Paddock zu laufen. Linke Hand sah nach einer Einlaufphase ganz annehmbar aus, rechte Hand nicht wirklich. Muss mal wieder genauer unter die Füße gucken. Vielleicht doch noch drückende Stellen versteckt… Nach 6-8 Paddockrunden war aber auch Schluss. Zumal es auch wieder anfing zu regnen.